Schlagwort: Stil
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4 Tipps für die Überarbeitung deines Manuskripts
Die Überarbeitung deines Manuskripts steht an und du weißt nicht, wo du anfangen sollst? Diese 4 Tipps sind ein guter Start, um deinen Text stilistisch etwas rauszuputzen. Adverbien prüfen: Genau genommen geht es um adverbial gebrauchte Adjektive, zum Beispiel im Satz: »Sie geht langsam« (»langsam« = Adverb). Einerseits kannst du Adverbien löschen, die lediglich etwas…
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Krimi-Vokabular – Achtung, Verwechslungsgefahr!
Die Sprache des Verbrechens scheint uns aus den Medien vertraut. Aber es lohnt sich, genauer hinzuschauen: Was unterscheidet zum Beispiel ein Verhör von einer Vernehmung? Sind Rechtsmediziner Pathologen? Und ist Fäulnis dasselbe wie Verwesung? Mit tödlichen Verbrechen, mit Polizeirevieren, Tatorten und Obduktionssälen kommen viele Menschen im Alltag zum Glück nur selten in Kontakt. Und doch…
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Wie spürt man Floskeln und sprachliche Klischees auf?
Neben Handlung und Figuren ist die Sprache wohl das wichtigste Merkmal eines Romans. Sie prägt Ton und Atmosphäre und lässt das Geschriebene erst lebendig werden. Doch Floskeln und sprachliche Klischees stehen dem manchmal im Weg. Wie bekommt man ein Gespür für solche Floskeln? Und wann sind Klischees sinnvoll? Phrasen und Floskeln – damit bezeichnet man…
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Hitzige Diskussionen um kalte Temperaturen
Wie denkst du eigentlich über »kalte Temperaturen«? Also nicht über die Minusgrade, die im Winter draußen herrschen, sondern über den Ausdruck an sich, diese spezielle Kombination aus Adjektiv und Substantiv. Immer wieder kann man nämlich lesen, dass diese Verbindung falsch sei. Die Temperatur als Maßeinheit könne nicht warm oder kalt sein, sondern lediglich niedrig oder…
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Macht Sinn!
Was mich immer wieder verwundert, ist die Aussage, dass bestimmte Ausdrücke nicht zur deutschen Sprache gehören, weil sie umgangssprachlich sind – oder noch schlimmer: englische Wurzeln haben. Klar, ein Ausdruck wie »Sinn machen« gilt nicht als Standardsprache, zur deutschen Sprache gehört er trotzdem. Ebenso wie Fachsprache und Dialekte. Oder Gendern. Sich strikt an die Standardsprache…
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»Ja, ja«, seufzte er. »Es geht schon wieder um Inquits.«
Eine Inquit-Formel (vom Lat. »inquit« für »er sagt«) ist ein formelhafter Begleitsatz, der bei der direkten Rede steht und dazu dient, das Gesprochene einem Sprecher zuzuweisen. Neben dem Sprecher gehört zur Formel auch ein Verb des Sagens (verbum dicendi) – und da fängt der Schlamassel auch schon an. Was zählt denn nun als Verb des…
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Bathos
Bathos – das klingt ein wenig nach verballhorntem Pathos, und damit kommt man der Sache schon recht nahe. Denn ursprünglich wurde mit Bathos Poesie bezeichnet, die zum Großen, Ernsten, Erhabenen, Wahren und Würdigen ansetzt – aber dabei scheitert und gnadenlos abstürzt. Man kann den Begriff mit »Gesunkenheit« oder »Niedrigkeit« übersetzen, vor allem im englischen Sprachraum…
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Skaz
»Wenn ihr das wirklich hören wollt, dann wollt ihr wahrscheinlich als Erstes wissen, wo ich geboren bin und wie meine miese Kindheit war und was meine Eltern getan haben und so, bevor sie mich kriegten, und den ganzen David-Copperfield-Mist, aber eigentlich ist mir gar nicht danach, wenn ihr’s genau wissen wollt.« (J. D. Salinger: Der…
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Deine blauen Iriden machen mich so sentimental
Immer wieder wird online darüber diskutiert, ob man in einem Roman »Iriden« schreiben darf. Für Uneingeweihte: Das ist der Plural von»Iris«, also der Regenbogenhaut, und obwohl die Mehrzahl laut Duden selten ist, finden sich die »Iriden« doch recht häufig, vor allem in Fanfiction oder Romanen mit Fokus auf Romantik, wenn die Augenfarbe einer Figur beschrieben…
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Adjektivitis
Letztens wurde ich gefragt, ob ich nicht einen Beitrag zu »Adjektivitis« machen könnte. Das Schlagwort verrät eigentlich schon viel über die Sicht auf Adjektive und Adverbien; von krankhafter Adjektiarrhoe und Adverbitis ist da die Rede oder die beiden Wortarten werden regelmäßig mit Unkraut und Ungeziefer verglichen. Ursula K. Le Guin spricht von blutsaugenden Zecken, die…
