Kategorie: Tipps
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Muss man die Regeln kennen, um sie brechen zu dürfen?
»Show, don‘t tell!«, »Keine Adverbien!«, »Keinen Dialekt!«, »Nicht die Erzählperspektive wechseln!« – die Schreibwelt kennt viele Regeln, deren Einhaltung oft mit großer Strenge eingefordert wird. Von Regelbrüchen wird bisweilen ganz abgeraten, die solle man den etablierten Autoren überlassen. Aber ist so eine strikte Haltung sinnvoll? Regeln können hilfreich sein, das möchte ich an dieser Stelle…
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4 Tipps für die Überarbeitung deines Manuskripts
Die Überarbeitung deines Manuskripts steht an und du weißt nicht, wo du anfangen sollst? Diese 4 Tipps sind ein guter Start, um deinen Text stilistisch etwas rauszuputzen. Adverbien prüfen: Genau genommen geht es um adverbial gebrauchte Adjektive, zum Beispiel im Satz: »Sie geht langsam« (»langsam« = Adverb). Einerseits kannst du Adverbien löschen, die lediglich etwas…
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Buchtipp: »Consider This«
In »Consider This: Moments in My Writing Life after Which Everything Was Different« schreibt Chuck Palahniuk, dass er für einen Schreib-Workshop einmal John Gardners »The Art of Fiction« (siehe meinen Post hierzu) lesen musste, aber von den Anspielungen auf Klassiker der Weltliteratur überfordert war. Sein eigener Schreibratgeber ist daher ein Gegenentwurf zu Gardner, der hochnäsig…
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Auslassungszeichen
Für einige Verwirrung sorgen immer wieder die Auslassungszeichen, darunter die Auslassungspunkte und der Auslassungsstrich. Hat man sich jedoch einmal mit ihren Eigenheiten vertraut gemacht, bieten sie eine tolle Möglichkeit, allein durch Zeichensetzung Akzente zu setzen und Nuancen des Textes herauszuarbeiten. Zeit für einen kleinen Überblick! Auslassungspunkte Die Auslassungspunkte sind streng genommen nicht drei einzelne Punkte,…
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Buchtipp: »The Art of Fiction«
»The instruction here is not for every kind of writer—not for the writer of nurse books or thrillers or porno or the cheaper sort of sci-fi—though it is true that what holds for the most serious kind of fiction will generally hold for junk fiction as well.« Mit dieser Ansage beginnt John Gardner seinen Schreibratgeber…
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Buchtipp:»Plotting and Writing Suspense Fiction«
Wer schon ein paar Schreibratgeber gelesen hat, wird in Patricia Highsmiths »Plotting and Writing Suspense Fiction« vermutlich nicht viel Neues entdecken. Das Buch erschien erstmals 1966 und wurde in den 1980er-Jahren überarbeitet; viele Tipps sind also schon bekannt und manches ist sicherlich veraltet (Digitalisierung, ahoi! 🤖). Der Titel ist zudem ein wenig irreführend, denn –…
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Don’t tell me what to do! Über eine überbewertete Schreibregel
Die Überschrift st ein bisschen überspitzt formuliert, denn gleich über Bord werfen möchte ich die bekannte Schreibregel »Show, don’t tell« natürlich nicht. Als lockerer Ratschlag kann sie vor allem für Schreibanfänger hilfreich sein, die sich dem Unterschied zwischen szenischem Zeigen und zusammenfassendem Erzählen noch nicht bewusst sind. Da viele Autoren zu Beginn zum Telling neigen,…
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Warum Meryl Streep ein schlechtes Vorbild ist (zumindest für Romanautoren)
Eine hochgezogene Augenbraue, geschürzte Lippen oder ein Blick ins Leere – manchmal braucht es bei Schauspielern wie Meryl Streep nicht viel mehr und trotzdem ist alles gesagt. Doch was auf der Leinwand funktioniert, lässt sich nur schwer auf die Buchseite übertragen. »TV prose« nennt der Schriftsteller Lincoln Michel Literatur, die stark von visuellen Medien wie…
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Krimi-Vokabular – Achtung, Verwechslungsgefahr!
Die Sprache des Verbrechens scheint uns aus den Medien vertraut. Aber es lohnt sich, genauer hinzuschauen: Was unterscheidet zum Beispiel ein Verhör von einer Vernehmung? Sind Rechtsmediziner Pathologen? Und ist Fäulnis dasselbe wie Verwesung? Mit tödlichen Verbrechen, mit Polizeirevieren, Tatorten und Obduktionssälen kommen viele Menschen im Alltag zum Glück nur selten in Kontakt. Und doch…
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Warum ich nicht von »Vampir-Verben« spreche
Bestimmte Verben wie »sehen«, »hören«, »fühlen« oder »spüren« sind unter Generalverdacht geraten: Manchen gelten sie als sogenannte »Vampir-Verben«, die Texten die Kraft aussaugen und unbedingt gelöscht werden müssen. Warum es sich lohnen kann, bei diesen Wörtern genauer hinzuschauen. Sachlicher kann man diese Gruppen von Verben »Filterverben« nennen; das, was eine Figur hört, sieht oder fühlt,…
